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Patientenschutz · Nerven · Patientenlagerung

Nervenschutz bei der OP-Lagerung – Nerven schützen und Patienten sicher positionieren

Nervenschutz beginnt bei der Position des gesamten Körpers. Entscheidend sind eine möglichst physiologische Gelenkstellung, vollständige Unterstützung der Extremitäten, die Vermeidung von direktem Druck, unnötigem Zug und Überdehnung sowie die Kontrolle anatomisch gefährdeter Bereiche.

NS
Nervenschutz bei der OP-Lagerung – kurz erklärt

Eine nervenschonende Patientenlagerung bedeutet, Kopf, Schulter, Arme und Beine so zu positionieren, dass gefährdete Nerven möglichst weder komprimiert, überdehnt noch durch unnötigen Zug belastet werden. Die praktische Kontrolle beginnt deshalb mit der Frage: Ist der Körperteil physiologisch positioniert, vollständig unterstützt und druckfrei?

01 · OPHION Praxisalgorithmus

Wie wird eine Körperregion nervenschonend positioniert?

Der gleiche Ablauf kann auf Kopf, Schulter, Arme, Becken und Beine übertragen werden. Dadurch lässt sich Nervenschutz systematisch beurteilen, ohne jede Lagerung nur auswendig zu lernen.

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POSITION → UNTERSTÜTZUNG → DRUCK → ZUG → NERV → KONTROLLE

Jede Körperregion wird Schritt für Schritt nach derselben Grundlogik überprüft.

1
Position Ist die Gelenkstellung notwendig und möglichst physiologisch?
2
Unterstützung Liegt der Körperteil vollständig und stabil auf?
3
Druck Gibt es harte Kanten, Stützen oder punktuelle Kontaktstellen?
4
Zug Entsteht unnötige Traktion, Spannung oder Überdehnung?
5
Nerv Liegt ein gefährdeter Nervenverlauf in der Belastungszone?
6
Kontrolle Nach Lagerung und relevanter Positionsänderung erneut prüfen.
Ziel: so viel Lagerung wie nötig – so wenig Extremstellung wie möglich.
02 · Kopf & Hals

Kopf und Hals möglichst achsgerecht lagern

Kopfposition, Schulterposition und Armstellung müssen zusammen beurteilt werden. Eine ungünstige Kombination kann insbesondere den Plexus brachialis zusätzlich unter Zug setzen.

Halswirbelsäule

  • Möglichst neutral beziehungsweise achsgerecht positionieren.
  • Unnötige Flexion, Extension und Rotation vermeiden.
  • In Seitenlage Seitneigung und Gegenrotation möglichst reduzieren.

Kopfunterstützung

  • Höhe der Kopfunterlage an die Körperposition anpassen.
  • Zu hohe oder zu niedrige Unterstützung vermeiden.
  • Nach relevanter Lageänderung erneut kontrollieren.

Seitenlage

  • Unteres Ohr nicht falten oder komprimieren.
  • Unteres Auge vollständig druckfrei.
  • Keine Schlauch- oder Polsterkompression im Gesicht.
03 · Schulter & Plexus brachialis

Schulter nicht komprimieren und nicht unnötig unter Zug setzen

Der Plexus brachialis reagiert besonders auf ungünstige Kombinationen aus Kopfposition, Schulterbewegung und Armabduktion.

Kopf neutral → Schulter frei → Arm unterstützen → Abduktion begrenzen → Plexus kontrollieren
Kopfposition
→
Schulterposition
→
Armposition
→
Plexus brachialis
!
Armposition nie isoliert beurteilen

Eine einzelne Schulter- oder Armstellung kann unauffällig erscheinen. Die Kombination aus Kopfrotation, Schulterzug und Armabduktion kann die Spannung auf den Plexus brachialis jedoch deutlich erhöhen.

04 · Arm ausgelagert

Wie wird ein ausgelagerter Arm nervenschonend gelagert?

Der ausgelagerte Arm muss vollständig unterstützt werden. Schulter, Ellenbogen, Unterarm und Hand werden gemeinsam beurteilt.

Arm vollständig unterstützt auf gepolsterter Armauflage

  • Schulterabduktion möglichst unter 90°. 90° ist als obere Grenze zu verstehen und nicht als Zielposition.
  • Ellenbogen auf Schulterhöhe oder leicht höher positionieren.
  • Hand auf Höhe des Ellenbogens oder leicht höher.
  • Ellenbogengelenk leicht flektieren.
  • Unterarm bevorzugt neutral oder supiniert positionieren.
  • Handgelenk möglichst neutral lagern.
  • Bei Pronation den medialen Ellenbogen besonders druckfrei lagern beziehungsweise ausreichend polstern.
  • Der Arm liegt längs, stabil und vollständig auf der Armauflage.
Plexus brachialis: Zug oder Überdehnung bei ungünstiger Schulter-/Kopfposition und zu grosser Armabduktion.
N. ulnaris: Druck am Epicondylus medialis beziehungsweise Sulcus ulnaris.
N. radialis: Druck am lateralen Oberarm durch Tischkante oder Armauflage.
N. medianus: Zug bei ungünstiger Kombination aus Schulterposition, Ellenbogenextension und Handgelenksüberstreckung.
05 · Arm angelagert

Wie wird ein Arm seitlich am Körper geschützt?

Auch ein angelagerter Arm kann durch Druck, Einklemmen oder ungünstige Gelenkstellung gefährdet werden.

Innerhalb der Tischkontur – ohne Einklemmen

  • Arm vollständig innerhalb der Tischauflage positionieren.
  • Ellenbogen druckfrei und weich lagern.
  • Epicondylus medialis beziehungsweise Sulcus ulnaris schützen.
  • Unterarm und Hand möglichst neutral positionieren.
  • Hand und Finger nicht zwischen Patient, Tisch oder Zubehör einklemmen.
  • Keine Kabel oder Infusionsleitungen unter dem Arm.
  • Keine harte Tischkante am Oberarm.
N. ulnaris: direkte Kompression am medialen Ellenbogen vermeiden.
N. radialis: Druck am lateralen Oberarm vermeiden.
N. medianus: unnötigen Zug durch ungünstige Gelenkstellung vermeiden.
Hand und Finger: Druck, Einklemmen und unphysiologische Stellung vermeiden.
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Praxispunkt: Blutdruckmanschette

Die Blutdruckmanschette nicht unnötig weit distal Richtung Ellenbogen platzieren. Direkter Druck im Bereich des medialen Ellenbogens und des N. ulnaris sollte vermieden werden.

06 · Arme in Seitenlage

Untere Schulter entlasten – beide Arme vollständig unterstützen

Der abhängige Schultergürtel gehört zu den kritischen Bereichen der Seitenlage. Beide Arme müssen vollständig und kontrolliert positioniert werden.

Unterer Arm

  • Nach vorne auf eine gepolsterte Armauflage führen.
  • Schulter nicht zwischen Thorax und Tisch komprimieren.
  • Ellenbogen leicht flektiert und druckarm lagern.
  • Hand und Unterarm vollständig unterstützen.
  • Keine Kabel, Schläuche oder Tischteile unter dem Arm.

Oberer Arm

  • Vor dem Körper auf geeigneter Unterstützung lagern.
  • Schulterabduktion nicht unnötig gross wählen.
  • Arm nicht frei hängen lassen.
  • Ellenbogen und Hand vollständig unterstützen.
  • Plexus brachialis nicht durch unnötige Traktion belasten.
!
Axilla

Eine Thorax- oder Axillarrolle wird nicht direkt in die Axilla gelegt, sondern unterhalb der Axilla am Thorax positioniert. Ziel ist die Entlastung der abhängigen Schulter, ohne neurovaskuläre Strukturen zu komprimieren.

07 · Bauchlage

Kopf, Schulter und Arme gemeinsam kontrollieren

In Bauchlage entsteht Nervenschutz durch das Zusammenspiel von Kopfposition, Schulterstellung, Armabduktion und vollständiger Unterstützung der oberen Extremitäten.

Kopf & HWS

  • Kopf möglichst achsgerecht ausrichten.
  • Unnötige Flexion, Extension und Rotation vermeiden.
  • Nach Positionsänderung erneut kontrollieren.

Schulter & Plexus

  • Schulterabduktion begrenzen.
  • Arm vollständig unterstützen.
  • Keinen unnötigen Schulterzug erzeugen.
  • Kopfposition immer mit der Armposition zusammen beurteilen.

Ellenbogen & Hand

  • Ellenbogen leicht flektieren.
  • Medialen Ellenbogen druckfrei lagern.
  • Unterarm und Hand vollständig unterstützen.
  • Handgelenk möglichst neutral positionieren.
08 · Beine

Beine vollständig unterstützen und oberflächliche Nerven schützen

Auch an den unteren Extremitäten entstehen Risiken durch direkte Kompression, unnötige Gelenkextreme oder fehlende Unterstützung.

Hüfte

  • Keine unnötig extreme Flexion.
  • Keine unnötig grosse Abduktion.
  • Rotation nur soweit erforderlich.
  • Individuelle Beweglichkeit berücksichtigen.

Knie

  • Gelenk nicht unnötig in Extremstellung bringen.
  • Kniekehle nicht gegen harte Kante drücken.
  • Bein vollständig unterstützen.

Fibulaköpfchen

  • Der N. peroneus communis verläuft hier oberflächennah.
  • Direkten Druck vermeiden.
  • Beinstütze oder Tischkante darf nicht lateral drücken.
  • Auch Kontakt mit dem anderen Bein kontrollieren.
09 · Steinschnittlage

Beinhalter müssen tragen – nicht drücken

In der Steinschnittlage müssen Gelenkstellung, Kontaktflächen, Nervenschutz und Perfusion gemeinsam beurteilt werden.

Fuss sicher → Wade flächig → Fibulaköpfchen frei → Knie gebeugt → keine harte Kante → Perfusion kontrollieren
Fuss sicher
→
Wade flächig
→
Fibulaköpfchen frei
→
Knie gebeugt
→
Perfusion prüfen

Beinhalter

  • Der Unterschenkel wird flächig getragen.
  • Der Rand des Beinhalters darf nicht in die Wade drücken.
  • Kein Druck lateral gegen das Fibulaköpfchen.
  • Keine harte Kante in der Kniekehle.
  • Fixierung sicher, aber nicht einschnürend.

Gelenkstellung

  • Hüfte nur soweit notwendig flektieren und abduzieren.
  • Keine unnötig grosse Abduktion.
  • Knie nicht vollständig durchstrecken.
  • Beide Beine kontrolliert und möglichst symmetrisch bewegen.
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Warum Hüftflexion und Kniestreckung vermeiden?

Die Kombination aus Hüftflexion und vollständiger Kniestreckung kann dorsale nervale Strukturen stärker unter Zug setzen. Deshalb werden Knie und Hüfte kontrolliert und nur soweit notwendig positioniert.

10 · Anatomische Orientierung

Welche Nerven sind bei der OP-Lagerung besonders gefährdet?

Die tatsächliche Gefährdung hängt von Lagerungsart, Gelenkstellung, Druckpunkten, Patient und Operationsdauer ab.

Nerv / Struktur Typische Belastung Praktische Kontrolle
Plexus brachialis Zug, Überdehnung oder Kompression durch ungünstige Kopf-, Schulter- und Armposition. Kopf möglichst neutral, Schulter entlasten, Arm unterstützen, Abduktion begrenzen.
N. ulnaris Direkter Druck am medialen Ellenbogen. Epicondylus medialis beziehungsweise Sulcus ulnaris druckfrei und weich lagern.
N. radialis Direkter Druck am lateralen Oberarm. Oberarm vollständig unterstützen und harte Tischkante vermeiden.
N. medianus Zug bei ungünstiger Kombination aus Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenkstellung. Arm vollständig unterstützen und Handgelenk möglichst neutral.
N. peroneus communis Kompression im Bereich des Fibulaköpfchens. Fibulaköpfchen druckfrei, keine harte Beinstütze oder Tischkante.
N. ischiadicus Überdehnung bei ungünstiger Hüft- und Knieposition. Extreme Gelenkkombinationen vermeiden.
N. femoralis / N. obturatorius Belastung durch extreme Hüftstellung in speziellen Lagerungen. Flexion, Abduktion und Rotation nur soweit tatsächlich erforderlich.
11 · Endkontrolle

OPHION Nervenschutz-Check vor Operationsbeginn

Nicht nur einzelne Nerven prüfen. Die gesamte Patientenlagerung von Kopf bis Fuss als System kontrollieren.

Von Kopf bis Fuss kontrollieren

Die Lagerung wird vor Operationsbeginn noch einmal systematisch überprüft.

✓
Kopf / HWS Möglichst achsgerecht, keine unnötige Rotation oder Seitneigung.
✓
Schultern Keine unnötige Kompression oder Zugbelastung.
✓
Arme Vollständig unterstützt, Abduktion nicht unnötig gross.
✓
Ellenbogen Medialer Ellenbogen druckfrei.
✓
Hand / Finger Nicht eingeklemmt, Handgelenk möglichst neutral.
✓
Hüfte / Knie Keine unnötige Extremstellung.
✓
Fibulaköpfchen Kein direkter Druck auf den N. peroneus communis.
✓
Kabel / Zubehör Keine versteckte Druckstelle unter Patient oder Extremität.
✓
Perfusion Keine vermeidbare externe Kompression oder Einschnürung.
✓
Nachkontrolle Nach Tischbewegung oder relevanter Lageänderung erneut prüfen.
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OPHION-Merksatz

Physiologisch positionieren → vollständig unterstützen → harte Kontaktstellen vermeiden → Zug reduzieren → gefährdete Nervenverläufe kontrollieren → nach Positionsänderung erneut prüfen.

12 · FAQ

Häufige Fragen zum Nervenschutz bei der OP-Lagerung

Wie entstehen lagerungsbedingte Nervenschäden?

Wesentliche Mechanismen sind direkter Druck beziehungsweise Kompression, Zug oder Überdehnung sowie eine beeinträchtigte lokale Durchblutung des Nervs.

Wie weit darf ein ausgelagerter Arm abduziert werden?

Die Schulterabduktion sollte möglichst unter 90° bleiben. 90° ist als obere Grenze zu verstehen und nicht als Zielposition.

Wie sollte der Unterarm gelagert werden?

Bevorzugt neutral oder supiniert. Bei Pronation muss besonders darauf geachtet werden, dass der mediale Ellenbogen druckfrei liegt.

Warum ist der mediale Ellenbogen kritisch?

Der N. ulnaris verläuft dort oberflächennah. Direkter Druck im Bereich des Epicondylus medialis beziehungsweise Sulcus ulnaris soll deshalb vermieden werden.

Warum darf der Arm in Seitenlage nicht frei hängen?

Das Eigengewicht des Arms kann Schulterzug und Plexusspannung erhöhen. Der obere Arm wird deshalb vollständig unterstützt.

Warum ist das Fibulaköpfchen kritisch?

Der N. peroneus communis verläuft dort oberflächennah. Direkter Druck durch Beinstützen, Tischkante oder andere Kontaktflächen muss vermieden werden.

Was ist bei der Steinschnittlage besonders wichtig?

Die Beine werden vollständig unterstützt. Hüfte und Knie werden nur soweit notwendig positioniert. Besonders kontrolliert werden Wade, Kniekehle, Fibulaköpfchen, Fixierung und Perfusion.

Reicht gute Polsterung zum Nervenschutz aus?

Nein. Polsterung ist nur ein Teil des Nervenschutzes. Ebenso wichtig sind physiologische Gelenkstellungen, vollständige Unterstützung der Extremitäten, die Vermeidung unnötigen Zugs und regelmässige Kontrollen.

Wann sollte die Lagerung erneut kontrolliert werden?

Nach der endgültigen Lagerung, nach relevanten Tisch- oder Positionsänderungen und abhängig von Eingriff und lokalen Standards auch während längerer Eingriffe.

Fachlicher Kontext

Diese Seite beschreibt Nervenschutz aus Sicht der praktischen Operationslagerung. Der Schwerpunkt liegt bewusst nicht nur auf einer anatomischen Aufzählung gefährdeter Nerven, sondern auf der konkreten Frage, wie Kopf, Schultern, Arme und Beine positioniert, unterstützt und kontrolliert werden.

Fachlicher Hinweis: Die konkrete Patientenlagerung richtet sich immer nach Patient, Eingriff, Anästhesie, OP-Tisch, verwendeten Lagerungshilfen, Herstellerangaben und den lokalen SOPs des jeweiligen Spitals. OPHION dient der visuellen Orientierung, Einarbeitung und Wiederholung und ersetzt keine praktische Anleitung oder medizinische Entscheidung.


Fachlicher Hintergrund

Fachliche Grundlagen & Quellen

Die Inhalte zum Nervenschutz verbinden Ausbildungs- und Praxiswissen aus der Operationslagerung mit den im OPHION-Projekt verwendeten Fachunterlagen sowie ergänzender Fachliteratur, systematischen Übersichtsarbeiten und Leitlinien.

Ausbildung & Praxis

Ausbildungs- und Praxiswissen

In die praktische Darstellung fliessen Fachwissen aus der beruflichen Ausbildung, weiterführenden Lagerungskursen sowie praktische Erfahrung aus der Operationslagerung ein. Dazu gehören insbesondere anatomische Gefahrenzonen, nervenschonende Extremitätenlagerung, Druckentlastung, Schutz oberflächlich verlaufender Nerven und systematische Lagerungskontrollen.

OPHION · Praxisgrundlage

OPHION-Unterlagen zur Patientenlagerung

Praktische Grundlage für die dargestellten Lagerungsprinzipien von Plexus brachialis, N. ulnaris, N. radialis, N. medianus, N. peroneus communis und weiteren gefährdeten Strukturen. Im Mittelpunkt stehen Druck, Zug, Überdehnung, Gelenkstellung, vollständige Unterstützung und wiederholte Kontrolle.

Deutschsprachige Fachliteratur

Patientenlagerung im OP

Das Thieme-Fachbuch behandelt die Ziele einer sicheren OP-Lagerung sowie in einem eigenen Kapitel intraoperative Lagerungsschäden an peripheren Nerven. Zusätzlich werden Rückenlagerung, Bauchlage, Seitenlagerung, Steinschnittlage, Extensionslagerung und weitere OP-Positionen behandelt.

Gosheger G., Pohl U., Schmidt-Bräkling T., Van Aken H. (Hrsg.) · Patientenlagerung im OP · Georg Thieme Verlag · 2017 Thieme öffnen →
Systematic Review

Postoperative ulnar neuropathy

Systematische Übersichtsarbeit zur postoperativen Ulnarisneuropathie. Als präventive Grundprinzipien werden unter anderem anatomisch neutrale Armpositionierung, Polsterung sowie bei ausgewählten Risikopatienten zusätzliche Kontrollen und Dokumentation beschrieben.

Hewson DW, Kurien T, Hardman JG · British Journal of Anaesthesia · 2023 · PMID 37198029 · DOI 10.1016/j.bja.2023.04.010 PubMed öffnen →
Systematic Review & Meta-Analysis

Patient positioning & patient safety

Die systematische Übersichtsarbeit untersucht Schäden im Zusammenhang mit der Patientenpositionierung auf dem Operationstisch. Dazu gehören unter anderem periphere Nervenschäden, Druckschäden, vaskuläre, muskuläre und weitere lagerungsbezogene Komplikationen.

Bentsen SB et al. · Journal of Advanced Nursing · DOI 10.1111/jan.16049 · PMID 38186052 PubMed öffnen →
Leitlinienrahmen

Versorgung peripherer Nervenverletzungen

Die AWMF-Leitlinie dient als übergeordneter fachlicher Rahmen für periphere Nervenverletzungen. Sie wird hier nicht als spezifische Lagerungsanweisung verstanden, sondern ergänzend für Definition, Prävention, Diagnostik und Versorgung peripherer Nervenschäden herangezogen.

AWMF-Registernummer 005-010 · Version 2.1 · Stand 30.09.2023 · gültig bis 29.09.2028 AWMF-Leitlinie öffnen →
Methodischer Hinweis

Ausbildungs- und Praxiswissen wird auf OPHION nicht als wissenschaftliche Evidenz dargestellt. Praktische Lagerungsprinzipien werden mit Fachliteratur, aktuellen Übersichtsarbeiten und verfügbaren Leitlinien abgeglichen. Wo die wissenschaftliche Evidenz begrenzt ist, werden praktische Empfehlungen nicht als universelle Grenzwerte oder verbindliche Standards formuliert.


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